KARL ALBERT

Regisseur
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Autor
Produzent

 
 

ZUR PERSON

Karl Albert, geboren 1952 in Fröndenberg, ist gebürtiger Westfale. Seit frühester Kindheit fasziniert von der sogenannten „klassischen" Musik wie auch vom Musik- und Sprechtheater, erlebte er seine ersten Theateraufführungen an den Städtischen Bühnen Dortmund. Sein Berufsweg führte ihn jedoch zunächst in andere Bereiche. Nach dem Gymnasium absolvierte er zunächst eine kaufmännische Ausbildung. Privat pflegte er sein Hobby jedoch intensiv weiter, schrieb Rezensionen für eine überregionale Musikzeitschrift und kam dadurch in engen Kontakt zu Darstellern, Regisseuren und Theaterleitern. Nach wenigen Jahren folgte der Wechsel in die Musikbranche: die Firma EMI Electrola verpflichtete ihn zunächst für den verwaltungstechnischen, zwei Jahre später für den künstlerischen Bereich. Hier wirkte er mehr als fünfzehn Jahre lang als Redakteur, Lektor, Übersetzer, Autor und Produzent im Bereich der E-Musik. Parallel nahm er privat Schauspielunterricht.

1990 wechselte er, zunächst als Produktionsassistent, dann als verantwortlicher Leiter der gesamten Klassikproduktion, zu einer anderen Schallplattenfirma. Im selben Jahr wurde er daneben als freier Dramaturg an das Musiktheater für Kinder „Theater Kunterbunt" verpflichtet, für das er unter anderem zwei Opernproduktionen für Kinder vorbereitete: eine Fassung für Kinder von Albert Lortzings romantischer Oper Undine sowie ein Stück mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Der Theaterdirektor in Nöten. Ebenfalls 1990 begann seine Zusammenarbeit mit einen kleinen Sängerensemble, dessen Konzerte mit Opern- Operetten- und Musicalmelodien Karl Albert seither organisiert und moderiert. 1995 wurde die von ihm produzierte, 48 CDs umfassende Edition „Wiener Staatsoper Live" (Live-Mitschnitte aus den Jahren 1933-1944) mit mehreren internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet. Ende 1997 dann entschloß er sich, seine vertragliche Bindung an die Schallplattenindustrie aufzugeben und ist seither ausschließlich freiberuflich tätig.

Im Sommer 1998 gab er mit der Inszenierung von Albert Lortzing komischer Oper Der Waffenschmied von Worms sein Regiedebüt im Rahmen eines Sommerfestivals. Es folgten u.a. Inszenierungen der Fledermaus von Johann Strauß Sohn sowie einer eigenen Fassung für Kinder von Mozarts Die Zauberflöte. Für die nahe Zukunft sind unter anderem Inszenierungen der Komischen Oper Rita von Gaetano Donizetti und der wenig bekannten Operette Der Musikfeind von Richard Genée vorgesehen. Daneben wird er zahlreiche Konzerte in verschiedenen Städten Deutschlands moderieren.


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